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Foto: Petra Dummann
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“Präsident” Bernd Koch (links) und “Bürgermeister” Dieter Splinter
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Freundschaft geschlossen. Auch die acht Kinder verstanden sich prächtig. Was lag da näher, als in einem großen Straßenfest diese Gemeinschaft zu festigen.
Doch die Bewohner gingen noch einen Schritt weiter. Auch nach außen wollten sie sich als feste Gemeinschaft präsentieren und anderen zeigen, dass Jung und Alt
durchaus in schöner Eintracht miteinander leben können. Im Wiesengrund gibt es zur Verkehrsberuhigung - schließlich sollen die Kinder hier ohne Gefahr spielen
können - eine kleine Erhebungen in der Straßenmitte. Der "Hübbel" lässt Autofahrer denen ihr fahrbarer Untersatz lieb und teuer ist auf gemäßigte Geschwindigkeit
abbremsen. Der "Hübbel" brachte die Anwohner auf die Idee ihrer "Gemeinde" einen eigenen Namen zu geben. Zum Weihnachtsfest hatte man sich getroffen um, aller
schlechten Witterung zum Trotz, gemeinsam zu grillen. Dabei wurde dann die Straßengemeinschaft "Wiesengrundhübbel" und ein kleines Parlament
gegründet, das, sozusagen als "Regierung" alle Ideen der Straßengemeinschaft aufgreift und mit den einzelnen
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Erste Bilder wurden nun eingestellt. Heiner Jennes unterhält wahrscheinlich die größte private Homepage in Deutschland und bietet nun auch anderen
Straßengemeinschaften im Luftkurort an, sich darauf zu präsentieren. "Die Kosten hierfür sind gering. Das Einstellen besorge ich ebenso, wie ich Hilfe bei der
Gestaltung anbiete. Die Gemeinschaften zahlen lediglich die Gebühr für die eigene Webadresse", erklärt er. Wer daran teilhaben möchte, kann sich bei Heiner Jennes, melden.
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Artikel von Petra Dummann Zehn Gemeinden gehörten bisher zum Amtsbezirk
Burg-Süderhastedt. Nun aber gibt es seit einiger Zeit inmitten des Luftkurortes eine eigene kleine Gemeinde Namens Wiesengrund. Regiert wird die Gemeinde von
Präsident Bernd Koch (63) und "Bürgermeister" Dieter Splinter (47). Zum "Gemeinderat Wiesengrund" gehört ein Festausschuss, der die knapp bemessenen
Gelder der "Gemeindekasse" verwaltet. Ein Spaß, den Burgs regulärer Bürgermeister Helmut Ohlsen begrüßt. "Ich finde es schön, dass Bewohner sich in solchen
Straßengemeinschaften zusammenschließen. Und wenn sie ihren eigenen "Bürgermeister" wählen und daran Spaß haben, freue ich mich mit ihnen", lautet sein
Statement zur dörflichen Konkurrenz. Vor rund zwei Jahren begannen die ersten Bauarbeiten im Burger Neubaugebiet. Haus für Haus entstand in der neuen
Straße Wiesengrund. So mancher Bauherr pusselte zunächst alleine auf seiner Baustelle, schleppte Steine, mauerte oder verputzte um durch möglichst viel
Eigenleistung die Kosten für das Eigenheim gering zu halten. Nach und nach aber wuchsen die neuen Siedler zusammen. "Was der eine nicht konnte, wusste der
andere. Wir hatten die selben Probleme, die gleichen Sorgen und gute Idee zur Lösung", erzählt Dieter Splinter. Bis die Häuser fertig und die schönen
Grundstücke angelegt waren, hatten die 21 Erwachsenen die als erste im Wiesengrund bauten
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Ausschüssen umsetzt. Dieter Splinter wurde feierlich zum "Bürgermeister" ernannt, Bernd Koch zum "Präsidenten"
der Straße. Ihnen untersteht der "Festausschuss", der ganz in den Händen der Familie Bernd Peinelt liegt. Während Bernd Peinelt für Feuer unter dem Grill
verantwortlich zeichnet, ist Asa Peinelt für Schmuck und Organisation von Veranstaltungen zuständig. "Zurzeit entwirft Asa eine Flagge. Noch besteht sie nur auf dem
Papier, aber beim nächsten Fest wird sie gehisst", lacht der "Bürgermeister". Auch dabei gibt es eine feste Regelung. Derjenige Bewohner bei dem das jeweilige Fest
stattfindet, ist dafür verantwortlich, dass die "Wiesengrund-Flagge" am Morgen des Festes gehisst und pünktlich um 24 Uhr wieder eingeholt wird. Die Idee
hat nun auch Heiner Jennes aufgegriffen. Er bot den "Wiesengrundlern" auf seiner Mega-Homepage (inzwischen 2000 Seiten) eine eigene Homepage unter dem
Namen www.wiesengrundhuebbel.de an. Die Homepage wird von dem Burger betreut und ist auch über einen Link auf der www.heiner-jennes.de-Seite zu erreichen.
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